Wein-Pseudowissen #1 – DER WINZER

Der Winzer wird hierzulande auch als Weinleser, Weinbauer oder Weinhauer bezeichnet (die Amerikaner unterscheiden in Grapegrower und Winemaker). Es handelt sich beim Winzer um eine Person, die berufsmäßig, als Besitzer eines Weinguts, oder im Nebenberuf Weinreben kultiviert, deren Früchte von ihm selbst oder von Dritten zu Wein verarbeitet werden; im Sinne des Weingesetzes ist ein Winzer, der seine Weine selbst keltert, abfüllt und vermarktet, ein Erzeuger.

Die Ausbildung zum Winzer findet in Deutschland im Rahmen des dualen Ausbildungssystems statt: ein Teil in anerkannten weinbaulichen Ausbildungsbetrieben, der zweite in außerbetrieblichen Institutionen wie Berufsschulen, speziellen Fachschulen etc. Die Ausbildungsdauer beläuft sich auf drei Jahre, kann aber auf zwei Jahre verkürzt werden, wenn zuvor eine Berufsfachschule oder ein Berufsgrundbildungsjahr absolviert wurden.

Anmerkung: Ich freue mich natürlich auch über jede neue Winzerin (und noch mehr auf deren Weine)! Und da ich selbst beim Weingut Wöhrwag meine Ausbildung zum Winzer gemacht habe, stehe ich jungen Menschen, die sich für eine Berufsausbildung zum Winzer interessierte natürlich sehr gerne mit Rat und Tat zur Seite, schreibt einfach einen Kommentar.

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